Die Angst der Ängste

Jeder von uns wurde sicherlich in seinem Leben schon mal mit dem Gefühl der Angst konfrontiert. Als Kind hatten wir vielleicht Angst davor, auf einen Baum zu klettern, vom Sprungturm im Schwimmbad zu springen, vor dem großen Hund unseres besten Freundes, vor dem Alleinsein, vor der Dunkelheit, vor schlechten Träumen oder vielleicht auch vor Bestrafung, wenn wir uns nicht so verhalten haben, wie es von uns erwartet wurde. Im Erwachsenenalter verändern sich die Situationen in denen wir Angst haben vielleicht. Angenehmer wird das Gefühl der Angst trotzdem nicht. 

 

Ein gewisses Maß an „Angst“, das uns zur Vorsicht mahnt, ist auch sinnvoll, denn es zwingt uns dazu, einzuschätzen, was wir uns zutrauen und was nicht. Ist die Angst aber krankhaft und zumindest über das Maß hinaus vorhanden, so blockiert und hemmt sie uns und beeinträchtigt unsere Lebensqualität. Wenn wir nicht daran arbeiten, unsere Ängste bzw. die Blockaden, die zu unseren Ängsten führen, aufzulösen, werden sie immer schlimmer. Wir geraten in einen Teufelskreis, vermeiden immer mehr Situationen, die uns Angst machen. Das wiederum verschlechtert immer mehr unsere Lebensqualität und macht uns traurig und noch unsicherer. Wir geben der Angst so die Chance die Oberhand über unser Leben zu gewinnen. Zum Schluss haben wir sogar Angst vor der Angst. 

 

Viele Menschen wissen nicht, dass die Angst auch körperliche Symptome macht. Sie laufen von Arzt zu Arzt, schildern ihre Symptome, werden auf Herz und Nieren untersucht und oft wird keine Ursache für die Symptome gefunden. Die Menschen fangen an, an sich zu zweifeln und werden oft als Hypochonder abgestempelt. Dabei sind diese Symptome wirklich da! Symptome der Angst können beispielsweise sein: „weiche“ Knie, Harndrang, Stuhldrang, Übelkeit, Herzrasen, Herzstolpern, Schwitzen, Zittern, Atembeschwerden, Schwindel u.v.m.

 

Lassen Sie nicht zu, dass die Angst Ihr Leben bestimmt! Sie haben es verdient angstfrei und glücklich Ihr Leben zu genießen!

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